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Teil 2: Aussacken

Ziel:
Das Pferd wird gegenüber Gegenständen und Geräuschen unempfindlicher gemacht.



Den Videoclip zum
Thema Aussacken

aus der DVD "Basistraining für Pferde"
von Bernd Hackl

können Sie hier herunterladen.


(8 MB)




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Basistraining für Pferde
von Bernd Hackl, Carola Steen

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DVD
Basistraining für Pferde

von Bernd Hackl

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DVD-Preis EUR 49.-
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Die gesamte Serie:

Teil 1: Verladen
Teil 2: Aussacken
Teil 3: One Rein Stop


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Ich habe mein Pferd am Halfter und nehme den »Furcht einflößenden« Gegenstand, z. B. eine Plastikplane, und berühre das Pferd damit am ganzen Körper. Die eine Hand lobt, während die andere Hand am Pferd arbeitet. Das Pferd ist ein Fluchttier. Es merkt aber bald, dass es nicht fliehen muss, weil es nicht festgehalten wird. Bewegt sich mein Pferd von der Plane weg, darf es das, aber ich bewege mich mit. So lernt das Pferd, dass es dem »Ding« nicht entkommen kann, aber auch, dass dieses »Ding« ihm nichts Böses will. Zuletzt berühre ich das Pferd an seinen empfindlichen Stellen bzw. an Stellen, die das Pferd nicht sehen kann, wie die Ohren, die Brust, unter dem Bauch, am Schlauch bzw. am Euter. Ich wiederhole die Übung so lange, bis das Pferd ruhig stehen bleibt und ich es überall mit der Plane berühren kann. Diese Übung kann ich mit jedem anderen Gegenstand probieren. Auf dieselbe Art und Weise gewöhne ich das Pferd auch an ungewöhnliche Geräusche (z. B. Clipper).

Natürlich ist es auch bei dieser Übung wichtig, die richtige Dosierung für jedes Pferd anzuwenden. Einerseits muss ich eine gewisse Beherztheit und Konsequenz anwenden, andererseits muss ich sicher sein, das Pferd nicht zu überfordern. Beobachten Sie genau die Ohren und die Augen Ihres Pferdes. Erst wenn Plastikplane und andere schreckliche Dinge keine »Gefahr« mehr darstellen, kann ich mit der nächsten Übung weitermachen. Manche Pferde brauchen viele Wochen, um ausreichend vorbereitet zu sein. Bei besonders sensiblen Pferden gehe ich am Anfang jeder Trainingseinheit alle vorherigen Übungen der Bodenarbeit durch.

Wichtig

Insbesondere bei dieser Übung ist Sicherheit das oberste Gebot. Um meine Hände frei zu haben, stecke ich das Ende des Führstricks in die hintere Hosentasche. Den restlichen Strick hänge ich über meinen Unterarm. Keinesfalls binde ich ein Pferd an. Ich vergleiche dieses Gefühl mit dem Unwohlsein, das manche Menschen in einem Aufzug oder einem kleinen Raum befällt. So lange die Tür auf ist, d. h. der Fluchtweg offen ist, kann ich dieses Gefühl auf ein Minimum beschränken. Sobald die Türe zugemacht wird, bevor in der neuen Situation Vertrauen entstanden ist, kann Panik ausbrechen. Also lasse ich die Türe auf, bis mein Pferd genau dieses Vertrauen in die Sache bekommen hat.

Pad, Sattelgurt und Sattel

Ziel

Es ist wichtig, dass das Pferd mit dieser neuen Situation nicht überfordert wird, sondern sich möglichst unkompliziert an das neue »Ding« auf seinem Rücken gewöhnt.

Durch unsere Vorarbeit, insbesondere das Aussacken, ist das Pferd gegenüber vielen Dingen des Alltags desensibilisiert worden. Keinesfalls soll das Pferd dabei teilnahmslos oder gar abgestumpft werden. Sobald ich das Gefühl habe, dass mein vierbeiniger Schüler innerlich entspannt und gelöst ist, beginne ich mit dem eigentlichen Aufsatteln.

Wieder stecke ich das Ende meines Führstricks in die hintere Hosentasche. Um das Pferd auf den Sattelgurt vorzubereiten, nehme ich nun mein Rope (oder sonst einen langen Strick), lege es um Rücken und Bauch (= Gurtlage), ziehe leicht daran, um ein Festzurren des Sattelgurts zu simulieren.

 

Bewegt sich mein Pferd vorwärts, halte ich das Rope auf Spannung, bis das Pferd steht. Ich wiederhole die Übung, bis das Pferd den »Gurt« akzeptiert. Ich kann diese Übung auch am hinteren Teil des Bauches wiederholen für den Fall des hinteren Bauchgurtes, allerdings mit mehr Vorsicht, da viele Pferde an den Flanken sehr empfindlich sind. Jetzt lege ich das Rope beiseite und beginne die Übungen mit dem Pad: Ich lege es auf den Rücken des Pferdes, aber auch auf Hals, Kruppe und alle anderen Körperstellen, bis mein Pferd ruhig steht und es akzeptiert.

Wichtig

Bei allen Übungen versuche ich, so

natürlich wie möglich vorzugehen, d. h. ich vermeide keine Geräusche, klopfe öfters auf das Pad, um das Pferd an Lärm auf seinem Rücken zu gewöhnen.

 



Informationen
Bernd Hackl können Sie live z.B. auf einem seiner Kurse in NRW erleben.
Und mehr Informationen zu ihm gibt es auf seiner Website www.berndhackl.de

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Quellewittelsbuerger.com

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