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Kommentar: Reining, ein europäischer Sport
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Wer sich die NRHA Weltrangliste in diesem Jahr betrachtet (mehr dazu hier), dem fällt eines sofort auf: Das Geld wird in Europa verdient, zumindest bei den Reinern. Drei der zehn besten Reiningreiter kommen noch aus den USA, nur zwei der Top Ten-Pferde gehören Nicht-Europäern.

Nach einem Jahr voller großer Reiningtermine, angefangen von der World Reining Trophy (mehr dazu hier), bis hin zur AMERICANA (mehr dazu hier) und Mallorca Western Festival (mehr dazu hier), ist diese Top Ten, die sich im Übrigen in ihrer Aussage locker bis zur Top 30 fortführen ließe, nur ein Symptom für die Entwicklung der vergangenen Jahre, in der Reining zunehmend ein europäisches Thema wird.


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Eine Chronologie der letzten sieben Jahre:

1999 war die Welt für die Amerikaner noch in Ordnung, in den Top Ten waren keine Europäer zu sehen.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends änderte sich das – Mikel Wasser wurde im Jahr 2000 Dritter auf Tabasco Tari, dem Pferd, mit dem Jurgen Pouls in diesem Jahr noch 27. der Weltrangliste wird. Und Rudi Kronsteiner zeigte sich bereits in der NRHA-Spitze, auf Jacs On Top.

2001 bevölkern drei Pferde in italienischem Besitz die Top Ten, Nic Cordioli auf RS Little Red Jaba, Stefano Massignan auf Mega Powered und Duane Latimer auf Lucio Ferrarinis Pferd Rum Olena.

Ebenso 2002: Martin L Larcombe wird Dritter auf ARC Oak Enterprise, Marco Ricotta Vierter und Nic Cordioli Achter der Weltrangliste.

2003 sind es bereits vier europäische Pferde (ARC Oak Enterprise, Mr Olena San, Mifillenium und Ebay (Gold Is Sweeter)).

2004 gehören die ersten acht Plätze der Weltrangliste den Europäern. Der Vorjahres-Zweite wird endlich World Champion, Martin L Larcombe sammelt 57.877,37 USD auf ARC Oak Enterprise ein, vor As Smart As Charley im Besitz von Jürgen Kalischinski. Dritter wird Golden Mc Jac, vor Shine N Mister mit Volker Schmitt. Auf den weiteren Plätzen: Red Chic Peppy (Martin L Larcombe), Big Time Rooster (Rudi Kronsteiner), Big League Yankee (Rosanne Sternberg) und Cal Bar Olena (Uwe Gerbig).

2005 wird erneut ein europäisches Pferd NRHA World Champion - Chex Enterprise mit Rudi Kronsteiner, nach einem packenden Rennen mit Steadys Dude, in italienischem Besitz. Dritter wird Tinsel Nic (Rosanne Sternberg), Achter Big League Yankee (Rosanne Sternberg) und Zehnter immerhin noch ein Pferd in französischen Besitz: Excel Okie Sue unter Morey Fisk.

Wer also heute kritisiert, dass sich die die "fetten Shows“ zu sehr auf Europa konzentrieren und sich um das Wohl des Reiningsports sorgt, der vergisst drei Dinge.

1. Es wird dort Geld verdient, wo Geld für den Sport ausgegeben wird. Und mit den großen Shows AMERICANA (32.000 USD), WRT (100.000 USD), der Eintaggsfliege „The Challenge“ (100.000 EUR) und dem Mallorca Western Festival (200.000 USD) werden schon seit Jahren in Europa mehr Gelder in den NRHA-Shows ausgegeben als in den USA. Denn dort konzentriert man sich mehr auf die Futuritys, die Nachzuchtförderungen. Und für einen Amerikaner hat der Futurity Champion-Titel eine vollkommen andere Wertigkeit als der World Champion-Titel.

2. Ein Vergleich der Gewinngelder bei Cuttern und Reinern in den USA macht schnell deutlich, dass Reining in den USA eine andere Position im Westernreitsport hat als in Europa. Denn während gerade die NRHA Futurity mit 1,4 Mio. USD Gesamtgewinngeld zu Ende gegangen ist (mehr dazu hier), geht es bei der zurzeit laufenden NCHA Futurity um das Dreifache, über 4 Mio. USD (mehr dazu hier). Ein weiterer Vergleich: NRHA World Champion wurde Rudi Kronsteiner auf Chex Enterprise im Jahr 2005 mit rd. 30.000 USD, NCHA World Champion wurde 2005 Boyd Rice, mit der dreifachen Summe, 102.045,13 USD.

Verkehrte Welt in Europa, denn hier kämpfen die Cutter um die Restaufmerksamkeit, Reining wird als „die“ Westerndisziplin gegenüber dem klassischen Reitsport positioniert. Logisch, dass es in Europa mehr zu verdienen gibt.

3. Mit dem Geld kommen die Trainer und Züchter, denn je attraktiver Europa für den Profisport wird, umso mehr profitieren die europäischen Reiner von den anreisenden Amerikanern und Kanadiern.

Allein die Bedeutung des Futuritytitels liegt noch bei den US-Amerikanern, doch die Italiener sind bereits auf dem Weg. Nach dem ersten europäischen NRHA Futurity Champion Andrea Fappani aus Italien (2001) hat der italienische Reiningverband in diesem Jahr das Preisgeld seiner Futurity verdoppelt, insgesamt ging es um 370.000 USD (mehr dazu hier).

Der Abstand zu USA wird geringer.

Quelle wittelsbuerger.com

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