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Schon wieder: DQHA Cowhorse- und Reining-Futurity in Wenden wurde regelwidrig durchgeführt
 
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Es ist das älteste und größte private Zucht-Förderprogramm für Westernpferde in Europa: Seit 1984 bringt die Stallion Service Auction der DQHA die Züchter von Quarter Horses zusammen. Ein Hengstbesitzer zahlt seinen Hengst in das SSA-Programm ein und erwirbt damit für dessen Nachkommen zehn Jahre lang die Startberechtigung für die DQHA Futurity und Maturity.


Bild: Luxcompany

 

Diese Nachzucht hat in den vergangenen vierzig Jahren bereits eine Gesamtsumme von über 2 Millionen Euro gewonnen, zudem hilft diese Futurity dabei, die Quarter Horse-Nachzucht zu vermarkten. Den Pferden eröffnen sich bei der Hauptfuturity rund 30 Startmöglichkeiten an der Hand und unter dem Sattel, hinzu kommt die Startberechtigung auf den (sechs) Regionenfuturitys.

Denn immerhin geht es um viel Geld und eine längjährige Verlässlichkeit: Die Hengsthalter und Züchter, die Besitzer und die Vorsteller von DQHA Futurity-Pferden geben viel Geld aus, um am Ende mit Stolz den Titel eines DQHA Futurity Champions tragen zu können.



Um diese Bedeutung zu unterstreichen, besitzt die DQHA für ihr wichtigstes Zuchtförderprogramm seit jeher ein eigenes Regelwerk, das "Regelwerk der DQHA für SSA, Futurity/Maturity und Regionen-Futuritys" (siehe hier). Es ist ein eigenes Regelwerk mit der Dimension einer Satzung, jede Änderung der Futurity/Maturity Regeln obliegt der Mitgliederversammlung der DQHA und keinem anderen Gremium.

Damit soll nicht nur Ordnung und Struktur in die Durchführung der DQHA Futurity schaffen werden, sondern soll sicherstellen sein , daß die hohen Standards eingehalten werden, um faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.

Umso enttäuschender muss es dann für die Reiter sein, wenn sich nach ihrer sportlichen Leistung herausstellt, daß die verdienten Titel und Ehrungen irregulär von den DQHA-Verbandsfunktionären vergeben worden sind und damit in der Konsequenz nichtig und wertlos sind.

Denn offensichtlich kann von einer Fairness und Verlässlichkeit bei der DQHA Futurity nicht mehr ausgegangen werden, nachdem auf dem "Cowhorse Megaevent" in Wenden DQHA-Präsident Stephan Göb einen DQHA Futurity Champion in W. Cowhorse und einen weiteren DQHA Futurity Champion in Reining ehrte.
Beide Titel wurden regelwidrig vergeben - und die Sportler trifft dabei keine Schuld.



Alle DQHA Futurity- und Maturity-Klassen müssen von mindestens drei anerkannten AQHA Richtern gerichtet werden (empfohlen werden sogar fünf AQHA Richter, (§ 17)), Ausnahmen für bestimmte Disziplinen wie Cowhorse oder Reining gibt es nicht. In Wenden kamen jedoch nur zwei AQHA-Richter für die DQHA-Futurity zum Einsatz.

Bereits in der Ausschreibung zum "Cowhorse Megaevent" schlichen sich Zweifel ein: Lediglich Maj-Britt und Rick Lemay wurden als AQHA-Richter genannt, auf Nachfrage bestätigen die Veranstalter, daß sich daran auch im Verlauf des Turniers nicht geändert hatte.

Damit wird klar, daß die DQHA Futurity in den Disziplinen Reining und W. Cowhorse in diesem Jahr - erneut - nicht regelkonform stattgefunden hat und damit nicht gewertet werden kann - sehr zur Enttäuschung der Sportler, aber auch der Organsiatoren vom Reitverein Wenden, die sich auf die DQHA verlassen hatten.

Regelkonform verlief hingegen die EWU Dt. Meisterschaft in der W. Cowhorse - der Verband war in der Lage, mit Yvonne Steinbock den notwendigen 3. Richter für die Anforderungen an einen EWU Dt Meister-Titel zu organisieren.

Der Vorfall in Wenden ist nicht der erste Verstoß des DQHA-Vorstandes gegen seine eigenen Futurity-Regeln:

Bereits im Jahr 2021 ehrte der DQHA-Vorstand im Rahmen der EWU German Open einen W. Cowhorse Futurity Champion, dessen Pferd nie in das DQHA Futurity Programm einbezahlt war, weil bereits der Vater des Pferdes nicht in die DQHA Stallion Service Auction einbezahlt war (siehe hier).

Im Jahr 2022 erhielten der DQHA Regionenfuturitys per Email aus Aschaffenburg die Information, sie dürften nicht an der DQHA Futurity teilnehmen, da ein PSSM-Test des genannten Pferdes fehlen würde. Was in Aschaffenburg scheinbar keiner wusste: Mit der neuen Zuchtbuchordnung 2022 entfiel die Testpflicht auf PSSM für einen Eintrag ins DQHA-Basiszuchtbuch, eine der V
oraussetzungen für einen Futuritystart.



Damit stellen sich eine Reihe von Fragen:

Ist es Unwissen oder muss man sogar Vorsatz vermuten, wenn wiederholt die eigenen Verbandsregeln gebeugt und gebrochen werden?

Und wenn es Vorsatz wäre, wer würde davon profitieren?

Was bedeutet das für die anderen Futurityteilnehmer, ob auf den Regionalfuturitys oder der Q23 in Aachen, wenn die mit der DQHA Futurity betrauten Personen offensichtlich nicht in der Lage sind, die die hohen Standards einzuhalten, damit alle Vorsteller faire Wettbewerbsbedingungen vorfinden?

Und wie verfährt der DQHA-Vorstand nun mit der Situation? Müssen die Futurity Champions ihre Gewinngelder zurückgeben? Die Titel? Sachpreise?




Ein Turnier, drei W. Cowhorse-Meisterschaften: Vom 20. - 23. Juli wird die Circle L Ranch in Wenden zum Cowtown

Mehr zur EWU Deutschen Meisterschaft Working Cowhorse

Mehr zur FEQHA Europameisterschaft Working Cowhorse

Mehr zur DQHA Futurity/ Maturity Reining, Cow Horse, Cutting bzw. DQHA Dt. Meisterschaft Q23 in Junior/Senior Open/Amateur Reining, Cow Horse, Cutting

Mehr zum Programm des 32. Ride Of Americas 2023


Wie bereits im Vorjahr war der Ride Of America

- der Austragungsort der FEQHA-Europameisterschaft für die Titel FEQHA Europameister Working Cow Horse im Rahmen der AQHA-Klassen,
in diesem Jahr finden zusätzlich
- die Deutsche Meisterschaft Junior und Senior Working Cowhorse der EWU sowie
- die DQHA Futurity/ Maturity in den Disziplinen: Reining, Cow Horse und Cutting sowie die Titel DQHA. Dt. Meister Junior/Senior Open/Amateur in Reining, Cow Horse und Cutting, die sonst im Rahmen der AQHA Vierfach Show Q23 in Aachen stattgefunden hätten.




Fragen? Die 20 wittelsbuerger.com-Experten helfen gerne weiter,
z.B. Pat Faitz, Sylvia Katschker und Sylvia Jäckle für den Bereich AQHA.
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