Aus der Praxis für die Praxis
Bernd Hackl



Horsemanshipausbilder für Jung- & Problempferde, solide Basisausbildung


Profil
Mit 32 Jahren ist Bernd Hackl einer der wenigen Horseman in Deutschland, die sich voll und ganz der Horsemanship verschrieben haben - am Boden und im Sattel. Seine Fähigkeiten mit Jung- oder sogenannten Problempferden umzugehen, verfeinerte der Süddeutsche in einigen USA-Aufenthalten bei Roy Sharpe, Steve Holloway und Bill Horn. Beinflusst von Horseman wie Buck Brannaman oder Ray Hunt fand Hackl bald seinen eigenen Weg: Pferde, die bei ihm in Beritt sind, erhalten eine solide Grundausbildung auf die dann aufgebaut werden kann, ganz gleich ob es sich dabei um die Ausbildung eines Turnier- oder Freizeitpferdes handelt.

Ziel seines Trainings ist die Stärke des individuellen Pferdes zu fördern und dessen Schwächen auszugleichen. Unter dem Motto "soviel wie nötig, so wenig wie möglich" begeistert er Zwei- und Vierbeiner. Nicht nur in der klassischen Reitweise spielen Losgelassenheit, Gymnastizierung und Durchlässigkeit eine Rolle, auch im Westernreiten. Für Hackl sind diese Grundlagen im Training genauso wichtig, wie der faire Umgang mit Partner Pferd. In seinem noch recht neuen Domizil, der Westernanlage Tashina Haila im bayerischen Hanshofen, hat er sich mit Ehefrau Sabine niedergelassen. Auf der großzügigen und pferdegerecht ausgebauten Anlage nimmt er Pferde aller Rassen und Reitweisen in Beritt, gibt Unterricht und Lehrgänge. Auch außerhalb gibt er Kurse in Horsemanship und Verladetraining sowie Jungpferde-Anreit-Demos.

Bernd Hackl, der zuvor auch Leslie Desmond bei sich auf der Anlage zu Besuch hatte, übersetzt zur Zeit zusammen mit einer Journalistin das Buch "True Horsemanship Through Feel", das die Amerikanerin Desmond mit dem bekannten Horsemans Bill Dorrance verfasste und das mittlerweile schon zu einem Klassiker in den amerikanischen Reiter-Regalen geworden ist. "Seine offene Art und sein Wille vom Pferd und von anderen Menschen zu lernen, macht Hackl zu einem ganz ausergewöhnlichen Trainer, der nicht sich sondern seine Arbeit mit den Kunden und Tieren in den Vordergrund stellt", freut sich Leslie Desmond, die von nun an regelmäßig auf der Anlage Tashina Haila zu sehen sein wird, um sich mit Pferdefreund Hackl auszutauschen und Anregungen zu geben.

Doch trotz das der Vierbeiner bei Hackls Arbeit im Vordergrund steht, legt er sehr viel Wert darauf, die Besitzer mit in die Ausbildung ihres Tieres einzubeziehen. Er regt sie dazu an, bei dem Training ihres Pferdes zuzusehen oder besten Falls gleichzeitig auch Unterricht bei ihm zu nehmen. "Es nützt nichts, wenn ich das Pferd ausbilde, der Besitzer es dann wieder mit nach Hause nimmt und die selben Probleme hat wie vorher. Ich möchte, dass das Pferd auch unter seinem Besitzer das bei mir Gelernte umsetzten kann und Reiter und Pferd miteinander harmonieren", so der Westerntrainer. In der heutigen Zeit, in der "Pferdeflüsterer oder sogenannte Horseman" ihr "Können" oft nur auf dem Boden präsentieren und Zuschauer beim Reiten immer wieder an ihre Grenzen stoßen, bietet Hackl echtes Know-How. Ob Turnierreitern, Problempferde korrigieren oder Jungpferde einreiten, Hackl widmet sich den Problemen der Pferde und der Reiter im Sattel und am Boden. Jeder ist herzlich eingeladen, dem Pferdekenner bei seiner täglichen Arbeit in Hanshofen zuzuschauen.

 

 


© by www.wittelsbuerger.com , Text und Bilder von Rika Schneider