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Kreis Fulda: Verdacht auf Infektiöse Anämie in einem Pferdepensionsbetrieb
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Wie Animal Health Online meldet, untersucht das Veterinäramt Fulda derzeit einen dringenden Verdacht auf Infektiöse Anämie in einem Pensionsbetrieb wie auch in einer Klinik. Bei einem Pferd waren verdächtige Symptome aufgetaucht. Das Tier, das sich seit Mitte Mai in dem Betrieb befand, wurde eingeschläfert. Der erste Test ist positiv ausgefallen. Der Pensionsbetrieb sowie weitere mögliche Kontaktbetriebe wurden umgehend gesperrt. Endgültige Gewissheit sollen Laboruntersuchungen im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bringen. Das Ergebnis wird frühestens für die Mitte der kommenden Woche erwartet.

Es gilt also vor allem für den Raum Hessen, aber auch generell wieder erhöhte Wachsamheit. Neu eingestellte Pferde sollten unbedingt vier Wochen lang abgesondert gestellt werden. Unbedingt auf folgende Symptome achten und umgehend den Tierarzt informieren.

Infektiöse Anämie: Aktuelle, hilfreiche Informationen gibt es in unserem Diskussionsforum

 

Die Krankheitsbild umfasst nur allgemeine Symptome,  die je nach Verlaufsform (akut, chronisch, inapparent) unterschiedlich stark ausgeprägt sind:

    • Gerötete Augen mit wässrigem Ausfluss
    • Blasse oder gelbe Schleimhäute (Anämie)
    • Blutungen in den Schleimhäuten
    • Schwäche, Gewichtsverlust, Schwellungen an Gliedmassen und Bauch (Oedema)
    • Aborte
    • Ataxie
    • Kolik
    • Fieber bis zu 41°C
    • Futterverweigerung
    • Blut in den Pferdeäpfeln
Tiere die symptomlos erkranken sind lebenslange Träger des Virus und eine ständige Ansteckungsgefahr für andere Equiden.

Wie wird die infektiöse Blutarmut der Einhufer übertragen?
    • Über Vektoren: Bremsen, Mücken und Stechfliegen. Das Virus vermehrt sich in den Insekten nicht. Die zur Infektion notwendige Virusmenge wird durch mehrmaliges Stechen des Virusträgers erreicht.
    • Übertragung durch tierärztliche Instrumente, wie Kanülen, Thermometer, Maulgatter, Nasenschlundsonde, wenn sie nach Behandlung eines Virusträgers nicht gereinigt und desinfiziert wurden.
    • Indirekte Übertragung: von der Mutterstute auf das Fohlen, Eintritt durch gesunde und intakte Schleimhäute und Eintritt durch gesunde Haut und Wunden, nicht nur aus diesem Grund sollte der gemeinschaftlichen Gebrauch von Sattelzeug und Bürsten vermieden werden.
Eine Infektion von Tier zu Tier findet so gut wie nie statt, da das Virus in Sekreten kaum vorhanden ist.

Was tun bei infektiöser Blutarmut der Einhufer?

Die infektiöse Blutarmut der Einhufer ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Tiere mit unklarer Symptomatik sollten sofort dem Haustierarzt vorgestellt werden. Bei Seuchenverdacht ist unverzüglich das zuständige Veterinäramt zu unterrichten.

Dieses veranlasst weitere Maßnahmen wie Probenentnahme für diagnostische Untersuchungen, Einzelhaltung der verdächtigen Tiere, Verbringungsbeschränkungen (Teilnahmeverbot für Turniere) und Exportverbote.

Sollte das Virus nachgewiesen werden, ist das betroffene Tier zu töten. Eine Therapie oder auch Impfung ist weder möglich noch erlaubt!

Hinweise für Pferdebesitzer:

    • Sauberhalten der Boxen, Stallgasse und alle dazugehörigen Räumlichkeiten
    • Vermeiden vom gemeinsamen Gebrauch von Sattelzeug und Bürsten, wenn doch sollten sie nach jedem Gebrauch desinfiziert werden, da gerade Geräte die Hautabschürfungen oder die Absorption von Sekreten oder Exkreten bewirken
    • Regelmäßige Entfernung von Pferdeäpfeln und Mist, etc.
    • Auf Weiden und Paddocks sollte kein Wasser stehen, sondern eine gute Drainage vorhanden sein
    • Anwendung von Mitteln, die Insekten vom Pferd fernhalten (Repellentien)
    • Importierte Pferde aus gefährdeten Gebieten sollten in Quarantäne gehalten werden.
    • Bluttests mit entsprechender Dokumentation im Pferdepass sind vor Turnieren, Auktionen und Exporten durchführen zu lassen.

Mehr dazu
Sachsen: Keine weiteren Feststellungen von Ansteckender Blutarmut bei Pferden
Infektiöse Anämie: Die Situation aus der Sicht einer Betroffenen, die ein Pferd verlor
Infektiöse Anämie: Ist "Raschid" aus Rumänien die Ursache?



Fragen? Die 17 wittelsbuerger.com-Experten helfen gerne weiter,

z.B. Nico Hörmann, Grischa Ludwig oder Daniel Klein für den Bereich Reining.
Zum wittelsbuerger.com-Expertenforum gelangen Sie hier.

QuelleDQHA



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